Über mich

Ich war schon immer auf der Suche nach dem Sinn des Lebens gewesen. ich war der Überzeugung, dass mir ein Studium der Philosophie und Germanistik dabei weiter helfen würde, doch auf der Uni merkte ich, dass dies nicht wirklich der Fall war.

Von daher begab ich mich zehn Jahre nach Indien, um dort im Zentrum von Mata Amritanandamayi indische Philosophie und Meditation zu studieren. Diese ganz andere Sichtweise der Welt half mir, auch für mein Leben hier in Europa Antworten zu finden. 

Mein Leben war gleichfalls seit ich denken kann von der Liebe zu den Pferden bestimmt. Mit acht Jahren begann ich zu reiten und mit 13 Jahren hatte ich mein erstes Pferd. Diese innige Liebe zu den Pferden, das Gefühl des Einsseins mit ihnen war etwas, das mir in meinem Leben Sicherheit schenkte, die bei allen Höhen und Tiefen, die ich durchlebte.

 

Viele Jahre später schenkte man mir ein sehr schwieriges Pferd, das mich an die Grenzen dessen brachte, was ich über Pferde wusste. Dieses Pferd ließ mich in die Untiefen meiner eigenen Seele schauen und das Zusammenwachsen und das Verständnis das schließlich nach einigen schwierigen Jahren entstand, hat etwas sehr Spezielles und Mystisches.

 

Vieles, was ich in dieser ganz besonderen Beziehung zu diesem Pferd erfahren habe, fand ich in den Büchern von Linda Kohanov wieder.  Von daher machte ich eine Ausbildung in dieser Richtung, die mir half, meine spezielle Erfahrung mit diesem wunderbaren Pferd noch besser zu verstehen und auch ein Instrumentarium zu bekommen, diese Erfahrung anderen Menschen zu vermitteln.

 

Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie die Pferde dem Menschen etwas sagen können, was eigentlich offensichtlich ist, wofür wir jedoch häufig blind sind.

 

Pferde helfen uns, den nächsten Schritt in unserem Leben zu gehen. Sie sind vorsichtig, durchaus, aber sie haben keine Angst – ganz besonders nicht vor Gefühlen.

 

Pferde möchten uns Menschen helfen, wieder Zugang zu unseren Gefühlen zu bekommen.

 

 

Literatur: Linda Kohanov: „Das Tao des Equus“